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Wem schaden Mietnomaden Wem schaden Mietnomaden ?

 
Immer mehr Besitzer von Eigentumswohnungen in Deutschland, also Vermieter, bieten ihre Wohnung provisionsfrei an. Wenn eine Wohnung provisionsfrei vom Eigentümer angeboten wird, lässt sie sich natürlich schneller vermieten. Mieter sparen so bis zu zwei Monatsmieten ein, wenn sie die neue Wohnung privat und ohne Makler anmieten können. Dieser Trend, eine Wohnung provisionsfrei zu mieten, setzt sich in Deutschland durch, ob nun in Berlin, München, Frankfurt oder anderen Städten.
 
Aber auch die Zahl der Mietnomaden steigt an.
 
Hier sollten Vermieter, die provisionsfrei vermieten, genau hinsehen. Wem schaden Mietnomaden? In erster Linie einem gutgläubigen Vermieter.
 
Was ist das eigentlich ein Mietnomade? Nach wikipedia wird ein Mietnomade so definiert:
 
„Als Mietnomaden werden Personen bezeichnet, die in eine Mietwohnung einziehen, ohne die entsprechende Miete zu entrichten und nach Aufdeckung in die nächste Mietwohnung ziehen, ohne die Mietschulden zu begleichen. Hierbei kann die Spanne von sozial schwachen Familien reichen, die eher unabsichtlich nicht zu bewältigende Mietschulden auftürmen und dann die Wohnung verlassen bis hin zu tatsächlich zahlungsfähigen Mietern, die Mieterrechte missbrauchen und durch Behauptung von Wohnungsmängeln Mietminderungen rechtfertigen und stets etwas weniger als zwei Monatsmieten im Rückstand bleiben, so dass das juristische Vorgehen erheblich erschwert wird.“
 
Hier wird von Mietnomaden mit vielerlei Tricks gearbeitet. Man möchte z.B. am Tag vor Mietbeginn und ohne den Mietvertrag unterschrieben zu haben und ohne die vereinbarte Kaution bezahlt zu haben, nur mal kurz den Wohnungsschlüssel bekommen, um ein Zimmer auszumessen. Hand auf ´s Herz – würden Sie dem netten jungen Ehepaar, das doch so höflich und korrekt aufgetreten ist, diese Bitte abschlagen?
 
Aber ehe Sie sich versehen, ist das „nette Ehepaar“ ohne Kaution und Mietvertrag eingezogen, zahlt keine Miete und Sie haben den Ärger.
 
Ich möchte Sie natürlich nicht auffordern, allen und jedermann gegenüber supermißtrauisch zu sein. Aber auch Vermietung ist schlicht und einfach ein Geschäft, wie jedes andere auch.
 
Oder würden Sie jemandem, den Sie eigentlich garnicht kennen, Ihr Auto über´s Wochende leihen, nur weil er verspricht Ihnen eine Miete zu bezahlen? Sicherlich nicht.
 
In jedem Fall ist es besser entsprechend Vorsorge zu betreiben.
 
Hier gibt es unter anderem das Deutsche Mietnomaden Register, eine kostenlose Selbsthilfeorganisation deutscher Vermieter. Als Vermieter können Sie kostenlos Auskunft über Ihren potentiellen Mieter erhalten, ob er schon einmal als Mietnomade aufgetreten ist.
 
Ein probates Mittel ist auch, dass Sie Ihren potentiellen Mieter schon vor Unterzeichnung des Mietvertrages um eine Selbstauskunft bitten z.B. eine Schufa-Auskunft neuesten Datums. Einen Mietschuldenfreiheitsnachweis der letzten Vermieter und einen Einkommensnachweis der letzten drei Monate können Sie auch verlangen.
 
Keine falsche Scham: ein seriöser Mieter, der sich freut, eine Wohnung provisionsfrei zu mieten, wird damit kein Problem haben. Sie verlangen nämlich nichts Unbilliges, sondern absolut übliche Nachweise.
 
Und geben Sie keine Wohnungsschlüssel aus der Hand ohne Unterschrift unter dem Mietvertrag und ohne Kaution auf dem Konto oder dem Nachweis einer Kautionsversicherung. So klappt´s auch mit dem neuen Mieter.
 
Mietnomaden sind übrigens in der Minderzahl. Aber….Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Und Sie können in aller Ruhe Ihre Wohnung privat und ohne Makler vermieten.
 

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